Jesus, Rindhälften und eine Melkanlage

Zum Fest gibts heute ein kleines Krippenspiel, dass ich in mühsamer Handarbeit zusammengebastelt habe. Für das nächste Jahr wurde mir Hilfe versprochen, vielleicht kommen dann die drei König noch dazu. Die Geburtsszene war leider etwas schwierig darzustellen und kommt bei den Farben nur ganz schlecht raus (es handelt sich um den Haufen vor Maria). Dennoch – allen frohe Weihnachten!

Und wo wir gerade bei Krippen sind. Mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht an Krippen glaube… Ich glaube nicht, dass das ganze so glamourös war, wie es in den Grippen dargestellt wird – ein Jesus mit leuchtenden Augen, ja eigentlich einem leuchtendem Kopf, ein breites Lächeln auf dem Gesicht und die Hand zu einer segneten Geste geformt. Mit Sicherheit eine Verzerrung der Realität – Jesus hat bestimmt fürchterlich geblärrt und sah nach allem anderen als nach dem Heiland aus. Aber in der bonifatianischen Krippen sind mir noch mehr Ungerelmäßigkeiten aufgefallen:

Man kann es aus dieser Perspektive leider nur erahnen, aber beim genauen Hinschauen wird deutlich, dass der Stall nur eine geringe Tiefe hat. Dementsprechend stehen da auch nur eine Rinder- und eine Eselhälfte.

Was ist das bitte unter dem Schaf??? Eine Melkanlage? Der Stabilität der Firgur dient es jedenfalls nicht, es gibt nämlich auch welche ohne.

Die Figur neben dem Kamel warf schon beim ersten Anblick Fragen auf, aber die behalte ich lieber für mich... 🙂

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Filed under curioso, Et unam sanctam catholicam..., Life in Gießen, SkrattiTube

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