Le Tour, c’est la mort

Warten auf die S-Bahn-Erlösung in Meckesheim

Hab einen Computer gefunden, der mit meinem Handy spricht, daher jetzt das Bild vom Meckesheimer Fernbahnhof.

Die Menschen, die hier wohnen, haben allerlei Bezeichnungen für die Einrichtung, wo ich arbeite, gestern habe ich eine neue, schlichte, aber doch aussagekräftige gehört: Da draußen.

Ich habe meine erste Woche hier draußen überstanden und habe sie gleich mit einer Königsetappe begonnen. Am Dienstag gings von Allerbasterhausen nach Nussloch (ja, das ist da, wo es nach klingt!). Freundlicherweise deckt der hessische Online Radroutenplaner Nordbaden mit ab (die Baden-Würstchenberger haben es bisher leider nicht geschafft, einen eigenen zur Verfügung zu stellen), und dort sah ich bereits, dass es wohl eine kleinen Aufstieg nach Alp d’Huez geben würde – 11 % Steigung. Es bliebt nur leider nicht die einzige Bergwertung der mindestens höchsten Kategorie. Die Zieleinfahrt lag im Tal, was ja schön und gut ist, wenn einen da unten die Fans umjubeln und man dann nach getaner Arbeit gemütlich in den Mannschaftsbus steigen und zum Hotel fahren kann. Ich musste den Berg leider nochmal erklimmen (ganz wichtige Lehre: immer auf dem Gipfel umdrehen!!) um die jenseits der vier Bergwertungen liegende S-Bahn-Station zu erreichen. Nach 50 km, 600+ Höhenmetern (ja, das klingt jetzt nicht viel, fühlte sich aber jeweils wie das Doppelte an!!) folgte am nächste Tag das physiologische Desaster. Nach dem Versagen jeglicher Medikation brauchte es einen Powernap in der Länge eine Fußballspiels um das Zucken in den Oberschenkeln zu beruhigen.
Für nächste Woche sind wieder die 25 Meilen von Hockenheim geplant, diesmal wieder auf 10 Rollen.

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2 Comments

Filed under Schrat im Schratiland, Sporty Schrat

2 responses to “Le Tour, c’est la mort

  1. Ah, der Hockenheimring. Das waren noch Zeiten! 🙂

  2. Schrati

    Ja, das waren wirklich noch Zeiten! Hab gerade gestern jemandem von unserem AvH-Triumph beim Firmencup erzählt! 😀
    Habs leider nicht gepackt gestern, das Wetter war unbeständig und die volle Rennstrecke erst ab 20h geöffnet – das lohnt die Anfahrt dann nicht so ganz… leider. Kann man bei dir jetzt auch schon Kommentieren?

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