Hustekuchen #5

Wir stehen nun kurz vor dem kalendarischen Herbstanfang und so langsam erreichen uns die Vorboten dessen, was in den nächsten Monaten auf uns zukommen könnte und zukommen wird. Zum Beispiel kalte Füße – ich habe bereits einmal meine Thermo-Überziehschuhe für die morgendliche Radtour ausgepackt (und nachmittags in der »Hitze« wieder nach Hause gefahren). Oder die gefürchteten Rotznasen, die unsere systemrelevanten Bereiche mit Sicherheit wieder auf die ein oder andere Probe stellen werden.
Ich hatte mir davon auch eine eingefangen und damit meinen ersten Corona-Test verpasst bekommen. Ich schwankte kurz in der Bewertung der Ereignisse – während das Sozialministerium medienwirksam verkündet, ein Schnupfen könne nicht zum Ausschluss aus der Kinderbetreuung führen, wird man als Arbeiternehmer*in aus dem Verkehr gezogen, wenn man mit eben jenem Schnupfen in eine Arztpraxis stolpert. Kurze Zeit war ich ebenso enflammiert wie meine Nebenhöhlen, erkenne das Bemühen um den rechten Weg aber mittlerweile ganz unaufgeregt an. Und habe meiner Arztpraxis brav 25 Cent für den Ausdruck meines negativen Testergebnisses gezahlt (für die Personalabteilung, nicht wegen des historischen Moments).

Durch die im Sommer gelockerten Regeln haben in den letzten Wochen und Monaten wieder vermehrt Präsenz-Meetings stattgefunden, in ganz unterschiedlichen Konstellationen. Spannend finde ich, dass sich in vielen Zusammenkünften eine Art Masken-Master herausbildet – jemand, der oder die den Hut aufhat zu verkünden, die Maske könne nun abgenommen werden, was die meisten dann auch tun. Ich bin gespannt, ob wir mit der Zeit wieder mehr Hüte tragen und zu eigenverantwortlichen Masken-Mastern werden.

In Sachen Mobilität gab es diese Woche einen kleinen persönlichen Meilenstein zu feiern (mit ganz klarem Pandemie-Support). Noch vor Ende des dritten Quartals bin ich mit meinem E-Bike in diesem Jahr bereits 3.000 km gerollt, das vorsichtige Jahresziel ist also erreicht. Zudem ist meine Liebe zu meinem Auto-Ersatz nach einem Werkstattbesuch ganz neu entflammt. Und das ist auch gut so, denn so langsam gibt es kalte Füße…

3.046 km der Sonne entgegen (zumindest im Herzen, dazu 2.600 aus dem letzten Jahr…)

2 thoughts on “Hustekuchen #5

  1. Niemals die Beine stillhalten und schön weiterstrampeln 🙂
    Wobei “kalte Füße” und “E-Support” eventuell in kausalem Zusammenhang stehen könnten xD Aber ich hab mich auf abendlicher Heimfahrt auch schon beim “Runterschalten, um mehr zu zappeln” erwischt, hehe.

    Hüte und Masken… Solltest Dir vorsichtshalber nen Zauberstab aussuchen, um das Outfit allmählich zu komplettieren 🙂

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