Neuanfang

Das Wetter fordert meine Frühlingsgefühle seit einigen Tagen stark heraus, dabei ist die Sehnsucht nach der Sonne und ihrer Wärme, den Farben und dem Duft, nach dem Neuanfang so groß.

Dabei ist er längst da, der Neuanfang, in jedem lebendigen Moment, denn das Lebendige birgt eine unablässige Veränderung in sich, immer bereit von einem Anfang zum nächsten zu gehen.

Gerade in diesen Tagen, in denen sich so viele Dinge zu wiederholen scheinen – die dritte Welle, der zwei Corona-Frühling – während sich gleichzeit so viel verändert hat (wer hätte im März 2021 von einer “Testpflicht” zu träumen gewagt?), in denen sich Meinungen in so viele unterschiedliche Richtungen entwickeln, bin ich dankbar für verbindende, positiv orientierte Botschaften, so wie ich sie die Tage bei Rainer Maria Schießler gefunden habe. Ich teile mit ihm die Hoffnung, dass es keine Rückkehr zur Normalität geben wird, sondern uns diese Zeit etwas lehrt über das Überwinden von Grenzen, über Wertschätzung dessen, was wir haben anstatt des Klagens über das, was fehlt, und über unsere eigene Handlungsfähigkeit, die in unseren Köpfen beginnt. Dass wir Neuanfänge gestalten können, beim Umgang miteinander und beim Umgang mit der Natur und der Welt, in der wir leben.

Ich bin dankbar, trotz des ganzen Schnees und Hagels in der letzten Woche noch ein paar Farben eingefangen zu haben und bin sehr gespannt auf diesen fotografischen Frühling – in was er sich wiederholen wird und welchen Neuanfang ich entdecken darf.

One thought on “Neuanfang

  1. Pingback: Sehnsucht | rfljenksy – Practicing Simplicity

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