Category Archives: Catholic Dungeon

Ego te appsolvo

Every now and then, there’s the impression that the Catholic Church regards technical progress (or progress as such) as an evil that has befallen Earth. Electronic offertories might have proven this theory wrong, and now comes this, in the new updated version: the iConfession. The iTunes stores offers “Confession: A Roman Catholic App” for $ 1.99 and thus a whole new world of opportunities – labled “nihil obstat” (harmless) by the church.

Read the German review by heute.de

After creating a password-secured account by revealing name, birth date, sex, martial status and the date of the last confestion (“female” and “priest” not possible), the modern sinner can examine their conscience accorting to the Ten Commandments and chose from a selection of committed sins. Among these, reportedly, the classical, reliable paths to hell: homosexuality, wearing of obscene cloths, masturbation, premarital sex, use of condoms, abortion. Let’s remember: nihil obstat.

While the average customer rating reaches four out of five stars, one customer review reflects the aparent need of development in the technology of iConfesssion:

Totally useless – I have downloaded the app but no absolution is included!!
Aparently God is an idiot.

Appsolution needed here, I guess. And as the auther of the German review points out – the iConfession is performed on the cell phone of a company whose name is the biblical symbol for sin.

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Nationalfeiertag ohne Aussatz

Am Samstag habe ich den Tag der Deutschen Einheit mit Stefan begangen. Es gab Wortgottesdienst in Annerod und wir hatten geplant, ein bisschen Musik zusammen zu machen, auch wenn nur eine Hand voll Menschen zu erwarten war. Zwar ist zum Tag der Deutschen Einheit noch kein Aussatz vorgesehen, aber ich konnte Stefan dann doch überreden, am Einheitstag auch die Trennung von Staat und Kirche für einen Moment aufzuheben und ein Medley aus dem Deutschlandlied und dem in einigen Zügen doch ähnliche klingenden Tantum ergo zum Einzug zu spielen. Er probierte es vorher aus, da kam gerade die Solistin für das Ave Maria die Treppe hochgekrochen. Eine ältere Dame, schwer keuchend, ich konnte ja nicht ahnen, dass sie singen sollte, sie konnte sich ja kaum auf den Beinen halten. Als Stefan fertig gespielt hatte, sagte sie zu ihm: “Sie sind aber ein Schlingel! Deutschland, Deutschland über alles…” Stefan entgegnete, dass man an der Orgel halt nicht hört, dass es nur die dritte Strophe ist, aber das verstand sie irgendwie nicht.
Die beiden spielten dann das Ave Maria durch, und guck an, die gebrechliche Frau mit dem super kitschigen lila Pulli, auf dem “My cat is my best friend” stand, hat ordentlich Bums! Bei Singen höre ich zum ersten Mal ihren starken amerikanischen Akzent und finde somit eine Erklärung für den Pulli. Stefan erzählt mir hinterher, sie sei Anfang der Neunziger wohl eine der Stars am hießigen Stadttheater gewesen. Gut, das könnte hinkommen. Und sie käme jede Woche in den Gottesdienst und man höre sie manchmal singen, sogar von oben. Den regelmäßigen Gottesdienstbesuch nehme ich ihr jedoch nicht sofort ab, denn als ich hier zum Friendsgruß die Hand entgegen strecke, schau sie mich verwirrt an, gibt mir die Hand und sagt “hello”. Dann kommt Stefan und bekommt ein amerikanisch untermaltes “Guten Abend”. Naja, es nimmt ja jeder so seine Dinge aus dem Gottesdienst mit, auch wenn er ihn schon jahrelang regelmäßig besucht.

Damit ich mich dann aber wieder endgültig in Gießen angekommen fühlte, gab es zum Empfang in der Nacht noch eine Geburtstagsfeier im Keller, die mich so gegen vier Uhr dann auch noch mal weckte. Und ich wünschte mich gleich wieder den schönen Odenwald zurück… es ist und bleibt the Catholic dungeon…

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Strong as Steel: Day and Night Home Fitness

Bäh, ich will nicht mehr. Ich blogge jetzt, weil ich das Schriftbild meiner Bacherlorarbeitsquellen nicht mehr sehen kann und die Inhalte sich immer mehr zu einem großen Qualitätswust verdichten. Ich bin ein bisschen genervt, dass sie wirklich alle bei dem einen abgeschrieben haben und ich jetzt auch noch irgendwie was daraus abschreiben soll…

Deshalb bin ich gerade aufgestanden und habe – wie ich es oft tue, wenn ich Ablenkungen suche – aus dem Fenster geguckt. Der Hof ist vollgeparkt, und dann kam gerade das große rote Auto angefahren (ein Opel – jaja, die Sache mit Rüsselsheim und der Kirchensteuer…), dem ich beim Einparken zugeguckt habe. Dann bin ich mal durchs Haus sparziert, in die Küche gelaufen, um… tja, was habe ich wohl in der Küche gemacht?!

Nein, das habe ich nicht in der Küche gemacht! Ich habe mein Geschirr geholt und bin wieder in mein Zimmer sparziert, um zu bloggen. Aber da lassen sich ja ganz neue Felder für die Kooperation von Ökotrophologen und Sportwissenschaftlern schaffen, schließlich muss eine Backofentür dann ja auch so konstruiert sein, dass sich der Widerstand beim öffnen individuell einstellen lässt. Kühlschranktüren könnten an den BMI gekoppelt werden und sich nur bei ausreichendem Training öffnen…mh…

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Scharmützel

Tja, was kann man dazu schreiben, Scharmützel. Das Wort ist mir so eingefallen und ich wusste gar nicht, dass es eigentlich “kleines Gefecht” oder “Handgemenge” bedeutet. Das Verb dazu ist scharmützeln oder scharmutzieren, das klingt, naja, etwas dreckig..

Aber wie bin ich da eigentlich drauf gekommen? Naja, da ist man mit Mütze ja schon gar nicht weit entfernt. Genau genommen mit Baskenmütze (ja, ich sehe schon, ihr erkennt unausweichlichn den Zusammenhang der sinnentfernten Wörter…. was??). Ich würde jetzt gerne noch den Begriff “Schabernack” hier unterbringen, aber ich glaube, die Kurve kriege ich inhaltlich nicht mehr gekratzt.

Doch komme ich mal zum Punkt: Als ich vor einigen Tagen in die bonifatianische Sakristei geführt wurde, dachte ich eigentlich, ich würde lediglich meine Planungen für den Sonntag Vormittag vollenden, jedoch erhielt ich die Chance, mein betriebswirtschaftliches Wissen zu vertiefen und mich auf dem Gebiet der Gestaltung von Produktpaletten weiterzubilden.
Ein Blick in den Katalog “Schimtt-Paramente 2009 I” zeigte, dass dieses Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. So werden neben Paramenten (von lat. parare mensam = den Tisch bereiten, also liturgische Textilien und nicht-liturgische Textilien für ab und zu liturgisch tätige Menschen) nicht nur Soutanen (französ. eigtl. Untergewand), Kollare (von lat. collare: Halsband) und Mitren (aus dem griechischen μίτρα für „Stirnbinde“, Sing.:  Mitra, keine Verbindung zu Frisörsalons im Schiffenberger Weg!) angeboten, sondern zur vollständigen Einkleidung auch Baskenmützen und Unterwäsche, präsentiert von wohl gebräunten und durchtranierten jungen Männern, wie realitätsfern… Des Weiteren werden “Soli Deo” angeboten. Leider handelt es sich dabei nicht um ein liquides Produkt, aber da war wohl auch eher der Wunsch Vater des Gedanken…

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Zeit-Versteigerung

Ihr habt keine Zeit? Warum ersteigert ihr sich nicht bei Ebay?

Jetzt Mitbieten und sofort Gottesdienstzeiten kaufen!

Gottesdienstzeiten

Hm, mich beschleicht der Gedanke, nachdem, was ich da heute so gehört habe, dass sich dafür tatsächlich ein Markt entwickeln könnte…

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Ohne Worte

Heute gibt es mal einen wortkargen Bilder-Eintrag, denn einen so schönen Tag in dieser phantastischen Gesellschaft kann man ja auch nur schwer beschreiben. Nur so viel: Das Grün ist nicht nachgefärbt, da war’s so!

KHG’s next GLob-Model proudly presents die Photos des Wald-Schwimmbad-Shootings für die nächste K-Kampagne:

Wenn die beiden hier wohnten, hinge dies Bild an unsrer Tür!

Die Schafe und ihr Hirte - Wenn die beiden hier wohnten, hinge dies Bild an unsrer Tür!

Ohne Worte...

Ohne Worte...

Im Bonker brennt noch Licht!

Im Bonker brennt noch Licht!

Das Haus, das Verrückte macht

Das Haus, das Verrückte macht

Himmel und Erde...

Himmel und Erde...

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Papst-Besuch in Mehrzweckhalle

In der wagen Hoffnung, dass sich die Lesergruppe dieses Blogs und des KHG-Forums in Teilen unterscheiden, möchte ich heute Abend noch dieses erheiternde Video empfehlen:

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