Category Archives: Yes, we can!

My trip to the US in March 2009

First Fiddle!

Nachdem die ganze Show morgens vorbei war, sind wir gestern nach Mittag nach Nashville gefahren – ja, Jan, es ist die Music City USA und das zu Recht! Auf dem Broadway reiht sich eine Bar an die andere und bereits mittags fangen Bands an, dort zu spielen. Wir haben überall mal reingeschaut und sind schließlich im Legends Corner hängen geblieben. Dort war ein Sänger, der aussieht wie Tim McGraw (ein beruehmter Country-Saenger).
But actually I didn’t pay so much attention to him, I was rahter fascinated by the fabulous fiddle player Nathan Stoops that was playing with the band. I never thought I could stand there and dance and listen to this music for hours, but it was awesome! So, Nathan, if you ever make it to Germany, please come to play in the Kellerbar! Better you rock that place than any Jesuit 😀
Nashville Broadway was an amazing place, just hopping from one bar to another and see cool bands everywhere. Now I can sense what kind of thing we lack in Gießen…
 
Legends Corner Nashville
The great fiddle player

The great fiddle player

Buck McCoy playing Tim McGraw

Buck McCoy playing Tim McGraw

Legends Corner Nashville

Leave a comment

Filed under En route, Yes, we can!

Old World’s Bread

I found another Credo today and this one even Jan would like!

We believe in giving back to the community and to the planet, that’s why we donate a bif portion of all unsold breads to local charities. We regularly donate our products to cheritable organizations and causes.
We are proud to maintain the high standard we set for our products with the coffees we serve from Bongo Java and Kickin’ Coffee, which are organic and fair trade to help the coffee growers to sustainable living.
We believe in organiccaly grown foods and support organic growers with many of the grains and flours we purchase.

Wir haben heute Morgen naemlich mal wieder bei Silke’s Old World Bread Bäckerei gefrühstückt (nicht die, von der ich das letzte Mal geschrieben habe), eine großartige Bäckerei mit sehr den leckersten Brötchen, die ich in Amerika bis jetzt gegessen habe – richtig dunkel. Es scheinen da fast nur Deutsche zu arbeiten, manche mit großartigem Heidelberger Slang. Wir haben uns gleich mal für den Rest der Woche mit Körnerbrot versorgt, diesmal etwas größer als das aus Arlington. Vielen Dank, dass ihr den Leuten hier die Moeglichkeit gebt, vernuenftiges Brot zu essen!! Ich war mal wieder sehr angetan!

Silke's Old World Bread

Leave a comment

Filed under Food watch, Yes, we can!

Be Christian, not religious!

Faith Outreach Church

Worship. I now know what that is!!

This morning I decided that I would want to have a real experience of the Bible Belt. There is one of these, well, let’s say very special churches just 500 meters from Erin’s house so I went there for the 11 a.m. service. Was the second one, they already had one at 9 a.m. I got into the building (building, please! never go so far to call it a church!) on the back entrance and I found myself in a long grey corridor with people running around everywhere. I walked in and turned to the right, saw people getting dressed up in white robes, a huge kitchen and different rooms for children to be taken care of, like 0-2, 3-4 and so on. I asked a lady if there was the service at 11.00 and she was so kind to take me to the front of the building.

Before entering the “Sanctuary” (my dictionary would call that “Heiligtum” – but I come back to that later) I ran into the welcome team who was very happy that I found my way to this church, they asked me for my name and where I was from. Unfortunately I can’t complete hide my accent yet so I had to confess I was from Germany. Of course I was immediately dragged to a German woman because everybody thinks it’s great to have Germans meeting. I spend 14 days in this country and for sure I didn’t come here to meet strange German people! But okay, I was so kind to sit next to her during the service. She said, she wouldn’t stay until the end (which would have been 1.00 p.m.) because she already attended the first service. Ma che?! Bon.

Also betraten wir das “Heiligtum“. Ich hätte es eher bestuhlte Konzerthalle genannt. Ich wünschte mir, unsere Hörsäle sähen so aus. In der Mitte eine Bühne, dahinter drei Leinwände mit einem sich bewegenden cheering-for-Jesus-Hintergrund. Rechts und links eine weitere Leinwand, darauf Videoübertragung des aktuellen Entertainers (Pianist oder Pastor). Rechts stand der Chor, der für die Songtexte noch mal eine eigene Leinwand auf der Rückseite des Saals hatte. In der Mitte eine riesen Kamera. Links eine weitere, an einem herumschwenkenden 10 m langen Kamerakran. Incroyable.

Ich wurde noch einigen anderen Leuten vorgestellt, dann begann das Konzert. Chor, Band, the usual. Alle standen auf, viele streckten die Hände in die Luft, alle waren ergriffen. Und immer wieder Jesus. Jesus, you are worthy to be praised, we praise you Jesus, Jesus, Jesus, Jesus. The poor guy. Nach drei, vier Liedern kam der Auftritt eines schleimigen Pastors. He explained that we repeat the name of Jesus over and over again to remind us that it’s Him we worship and not the ministers or anything or anyone else. Zwischendrin immer wieder Applaus für ihn. Ständig ein Amen! oder Hallelujah!. We’re here to receive His grace (and I’m very sure you can get it only there and now!), to change our attitude; we have to change our attitude. Jesus said that it’s the weary that will be saved! Einige strecken geballte Fäuste in die Luft, Amen! Amen! Yes! Hallelujah!

Dann hat er angefangen zu predigen, oder wie auch immer man die Show nennen mag, die er geben hat. Oh nein, vorher gab es noch den Test. And let’s see if you’re gonna pass the test! Bei uns nennt man das einfach Kollekte. Als alles eingesammelt war, gingen die fleißigen Helfen nach vorne, der Pastor sagte “I would call this blessed..” und alle riefen Blessed! Blessed! Blesses! „..in the name of Jesus“. Dann fragte er, wer heute zum ersten Mal da sei, wer ihnen die Ehre mache, gekommen zu sein. Sie wüssten das sehr zu schätzen, denn schließlich hätten wir auch zuhause bleiben oder in eine andere Kirche gehen können. Ja, wir hätten in die Kirche gehen können… Anyway, ich habe brav meine Hand gehoben, und sobald alle Hände oben waren, liefen von hinten fleißige Helfer nach vorne und verteilten Info-DVDs, mit Willkommens-Kuli und Einschreibeformular (leider ist es kein Video, sondern nur Audio, man soll ja schließlich selbst hingehen und sehen und gerettet werden!).

Er sagte etwas ueber seine letzte Predigt, about “calling people to the Altar” and the whole time I was like “which altar???”. In this hall there was no cross, no altar, no nothing, it was a concert hall and that’s it!

Die etwas durchgeknallte Deutsche kam dann zu mir und sagte, sie ginge jetzt. Es habe sie sehr gefreut, dass ich da bin, sie wünsche mir eine gute Reise nach Hause, wir würden uns ja nicht mehr sehen, auf der Erde, aber wir sehen uns im Himmel.

Mir fiel die Kinnlade runter, ich verabschiedete mich und konnte dem Pastor die nächsten Minuten nicht mehr folgen. Too bad I will see her again. Für die One-man-Show (and I use this term on purpose!) wurde kurzerhand noch ein Pult auf die Bühne gestellt. Jeder hatte natürlich seine eigene Study-Bible dabei uns schrieb brav mit. Aber eigentlich gab es gar nichts mitzuschreiben, denn er erzählte nur crap über sich selbst. Und immer wieder Hallelujah! und Amen! Amen!

Es gibt einen großen Unterschied zwischen religiös und christlich. Jesus was against religion! And he never used politics! Religious people talk about the laws the whole time but never keep them. Ma che!?! Of course everyone there was Christian. Super-christian. They were loving each other in that parish, that’s why they come to church every Sunday, because there is so much violence and cold out there. Und wer liebt wird gerettet, therefore I am very grateful to have received something of the great love from these people.

Nach einer Stunde bin ich dann gegangen, schliesslich wollten wir noch country music in Nashville hoeren. Witzig und erschreckend, wirklich erschreckend.

Worship. I now know what that is. Da soll noch mal einer sagen, ich wüsste nicht, wovon die da reden. Ma che!?

1 Comment

Filed under Bible Belt, Yes, we can!

Healthy Burgers

Wie wir alle wissen, haben die Amerikaner mit leichtem Übergewicht zu kämpfen. Dieses Problem scheint nun auch im öffentlichen Gewissen angekommen zu sein, und so wie Chevrolet eine Umweltkampagne gestartet hat (ma che?!), versuchen auch andere Firmen ihr Image aufzupolieren, in dem sie mit besonders gesunden Dingen werben, no matter how insignificat that might be to the end product. Also werden Burger King-Kunden darüber informiert, dass bei BK ohne Trans-Fett-Säuren gekocht wird (ja, wer von euch nicht-Ökotrophologen weiß, was das bedeutet?) und es wird mit Fat-free Ice Cream geworben. Ich habe auch schon zuckerfreie Kekse gesehen, was sich allerdings nicht ohne weiteres in den enthaltenen Kalorien niederschlug.

0% Trans Fat

Fat Free Ice Cream

1 Comment

Filed under cand. B.Sc. oec. troph., Food watch, Yes, we can!

Christimas Outlet Sale

Wir sind gestern in einem sehr seltsamen Ort gelandet – Pigeon Forge, TN. Wir sind vom I-40 richtung Süden gefahren und haben meilenweit nur eine riesen Straße mit Motels, Hotels, Shopping Centers und Outlets gesehen. Überall Sale and Low rates with free breakfast and WiFi. Dann kamen wir nach Pigeon Forge, und diese Stadt besteht auch nur aus einer riesen Straße mit Hotels at low rates, outlet centers, restaurants, and adventures attracktions. Kinda like Las Vegas Strip without Casinos. Es gibt sogar einen Christmas Ramsch Outlet Store, der hat natürlich auch Sale. Und Sale im China Gift Outlet. Na wenn das mal nix is!
Ein par Meilen weiter ist der Great Smokey Mountain National Park, aber wir konnten und nicht vorstellen, dass der alleine für diesen riesen Aufwasch verantwortlich sein sollte, schließlich wohnt hier anscheinend keine Sau, aber trotzdem ist die Straße rege befahren und irgendwoher müssen die Tausenden Hotelbetten ja kommen.

Und in der Tat: Die Smokies sind der am zweit häufigsten besuchte Nationalpark der USA mit jährlich 10 Millionen Besuchern. Und die wollen ja bespaßt werden. In der Nebensaison bietet sich dann ein sehr seltsames Bild. Leider war das Wetter in den Smokies heute auch nicht soo berauschend, aber dennoch kommt der Park weit über das anfängliche Schwarzwaldflair hinaus und hat viele idyllische Ecken zu bieten.

Great Smoky Mountains

Christmas Outlet

Pizza Heating

Nein, wir mussten unsere Pizza vom Vortag nicht warmfönen. Gott sei dank war im neuen Hotel eine Mikrowelle zu finden!

Frotschutzmittel
Man könnte fast meinen, es handle sich bei dieser blauen Flüssigkeit um Frostschutzmittel – im weitesten Sinne tut es das auch: Hustensaft.

3 Comments

Filed under En route, Yes, we can!

Good Old Europe

Nachdem wir gestern Morgen den National Cemetery besucht hatten, haben wir uns zu einer ganz speziellen Bäckerei in Arlington aufgemacht – the Heidelberg Pastry Shoppe. Irgendwo muss man ja gescheites Essen herkriegen! Und in der Tat – wir haben ein deliziöses 6-Grain-Bread erstanden, das zwar in der Form etwas schmal geraten ist, dafür im Geschmack voll überzeugt. Ich finde es ja sehr löblich, dass man dort seit ca. 35 Jahren versuchen, auch den Amerikanern Zugang zu vernünftigen Brot zu verschaffen. Das Alte Europa hat eben doch ein paar Traditionen und Werte, die erhalten werden sollten – also Breadlab Ahoi!

Heidelberg Pastry Shoppe

6 Grain Bread

1 Comment

Filed under Food watch, Yes, we can!

Gas-guzzlers

Ich muss leider immer wieder zu diesem Thema zurückkommen – wir waren tanken und haben uns im Anschluss sehr interessante Dinge errechnet. Zunächstmal: Autofahren ist hier genauso teuer wie daheim. Nur der Staat verdient wohl sehr viel weniger mit.

Preis pro Liter: ca. € 0,36
Verbrauch: innerorts ca. 13, außerorts 11 L/100km

Führen wir Papas Golf durch die USA, würden wir mit rund 2 €/100km wohl gefühlt für umme fahren, aber das dürfte genau das Problem sein: Der Sprit ist hier so verdammt billig, dass es niemanden interessiert, wie viel das Auto jetzt eigentlich verbraucht.

In der Washingtoner Metro habe ich eine Chevron Werbekampagne entdeckt, die suggeriert, man entwickle auch hier nun so etwas wie die Vorstufe eines Umweltbewusstseins, aber die massive Präzens solcher schwarzer Autos lässt diesen Gedanken gleich wieder zunichte machen.

09-03-11-chevron4

Chevron 1

09-03-11-chevron2
09-03-11-chevron3

Leave a comment

Filed under En route, Yes, we can!