Category Archives: Et unam sanctam catholicam…

#TalkPeace

One evening this summer, I went out with a friend. We had a drink down by the river. After the late sunset, it got a little chilly so we both went our ways home. On my way, I passed by my favorite Pakistan takeaway restaurant and I decided to get some samosa. Sadly, samosa was sold out, just as almost every dish they served. I noticed that the restaurant was completely full and so was the Pakistan Burger restaurant next door, just like the Turkish restaurant further down the street. No free table left, families with huge generously filled plates all over the place, all over the street. Not the not most common »German« scene to observe at 11 p.m. But then it came to me – of course – it was the Ramadan. However, I still felt this was a somehow peculiar moment.

Yesterday, we put up our Christmas tree, a tradition deeply ingrained in me. But for a moment, I tried to look at it from a different perspective. Take an alien unfamiliar with our cultural and spiritual background, the Western capitalism, and our fauna system and try to explain: We cut a Nordmann fir tree, put it up in our living room, illuminate it with candle and/or LED lights, decorate it with all kinds of things – straw stars, hearts, glistening balls, wooden miniature toys, angels, and angel-like figures… We place gifts beneath the tree, some are brought there by Baby Jesus, some might be flown there by Santa Claus riding a reindeer-driven sleight.

I love this tradition (even though more the Baby-Jesus-type than the reindeer-believer), and I know the religious and cultural background and explanations as to why conifers live in our house for a couple of days or weeks during Christmas time. Christmas is a dear and serious mystery to me. But I want to point out: It’s not like we don’t have cultural or religious traditions that might appear strange to others.

So my Christmas wish goes out to all the people who decorated a tree these days, who celebrate the birth of Christ, to all who celebrated Ramadan in Summer, to all who live their own, completely different tradition – or try to live none, to all the inter-culturals, to all who don’t connect to any of that – may your traditions and thoughts be peaceful, and may they bring millions of little lights into the dark corners of our world.

#OperaRocks #DoPeace #TalkPeace

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Filed under Et unam sanctam catholicam..., Interconti

Vivante

Vivante

« Deviens vivante et reste vivante.
L’Esprit de Dieu t’invente à tout instant.
Repousse la tentation de t’immobiliser
   dans les choses comprises,
   même parmi les plus grande
   et les plus belles.

Reçois chaque jour le don de la nouveauté
   de Dieu et de tes frères.

Donne force et stabilité à ton engagement
   mais ne t’enferme pas
   dans des formules ou des habitudes
   dépourves de vie.
Les cellules de ton corps
   à tout instant se modifient
   et l’ordre du monde
   se décourve sans cesse.
Comment la vie que t’infuse l’Esprit
   serait-elle moins créatrice?

Avance vers ce Dieu toujours plus grand,
   ce Dieu sans frontières.
Il t’enclose dans des limites
   mais leur espace est si vaste
   que tu n’en feras pas le tour
   sur cette terre.

Laisse-toi gagner par l’admiration
   et connais
   quelle est la largeur, la hauteur,
   la longeur et la profondeur
   de l’amour de Dieu
   qui surpasse toute connaissance. »

de la Règle de Reuilly

Sunrise behind the church, Easter 2007

 

Une bonne Semaine Sainte / have a good Holy Week.

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Choral Evensong Konzert

Nach einem erfolgreichen Eat-Sleep-Sing-Wochenende präsentiert der Kammerchor der KHG proudly sein aktuelles Projekt:

Choral Evensong –  deutsche und englisch Chor- und Orgelmusik in der Tradition des Anglikanischen Abendgebets

Konzert in der St. Bonifatiuskirche Gießen
Sonntag, 30. Januar 2011, 17 Uhr

Kammerchor der KHG Gießen unter der Leitung von Ralf Stiewe,
Eva-Maria Anton-Sokoli, Orgel

Eintritt: 10 €; Schüler/Studenten 4 €; Kinder bis 14 Jahre frei

Die Aufführenden sowie die Akustik meiner Lieblingskirche versprechen ein feines musikalisches Erlebnis mit einem herzerweichenden Finale!

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Katholische Apfel Pizza

Vor einigen Monaten habe ich mal mit Sankt W. Pizza essen wollen und wir loteten die Möglichkeiten aus, die wir hatten, die Pizza zu machen. Er kam dann natürlich sofort mit einer passenden Analogie – wir können sie protestantisch oder katholisch machen. Also tiefgekühlt oder mit selbstgemachtem Teig. Wir entschieden uns dann für die halb-katholische Variante (fertiger Teig mit eigenem Belag).

An diesen Moment musste ich gerade denken, als ich einen Artikel las, in dem Google und Apple miteinander verglichen werden – die Suchmaschine karg-protestantisch, der angebissene Apfel aus dem Paradies mit sinnlich-katholischer Ausrichtung. Und ich dachte, nur Sankt W. käme auf solche Gedanken…

Eine Frage des Glaubens

Der asketisch leer gefegte niederländische Kirchenraum, wie die Suchseite, die karge Pfarrhausästhetik der Ergebnislisten… sehr schön!

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Jesus, Rindhälften und eine Melkanlage

Zum Fest gibts heute ein kleines Krippenspiel, dass ich in mühsamer Handarbeit zusammengebastelt habe. Für das nächste Jahr wurde mir Hilfe versprochen, vielleicht kommen dann die drei König noch dazu. Die Geburtsszene war leider etwas schwierig darzustellen und kommt bei den Farben nur ganz schlecht raus (es handelt sich um den Haufen vor Maria). Dennoch – allen frohe Weihnachten!

Und wo wir gerade bei Krippen sind. Mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht an Krippen glaube… Ich glaube nicht, dass das ganze so glamourös war, wie es in den Grippen dargestellt wird – ein Jesus mit leuchtenden Augen, ja eigentlich einem leuchtendem Kopf, ein breites Lächeln auf dem Gesicht und die Hand zu einer segneten Geste geformt. Mit Sicherheit eine Verzerrung der Realität – Jesus hat bestimmt fürchterlich geblärrt und sah nach allem anderen als nach dem Heiland aus. Aber in der bonifatianischen Krippen sind mir noch mehr Ungerelmäßigkeiten aufgefallen:

Man kann es aus dieser Perspektive leider nur erahnen, aber beim genauen Hinschauen wird deutlich, dass der Stall nur eine geringe Tiefe hat. Dementsprechend stehen da auch nur eine Rinder- und eine Eselhälfte.

Was ist das bitte unter dem Schaf??? Eine Melkanlage? Der Stabilität der Firgur dient es jedenfalls nicht, es gibt nämlich auch welche ohne.

Die Figur neben dem Kamel warf schon beim ersten Anblick Fragen auf, aber die behalte ich lieber für mich... 🙂

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Der Heilige Haushalt

Hach, was habe ich bei diesem Titel wieder alles für Assoziation… Da gibt es Menschen, die mit Sicherheit das Heilige am Haushalt nicht verkennen, wenn sie nicht gar die ewige Profess abgelegt haben. Ganz unheilig auf der anderen Seite erscheint mir hingegen der Haushalt des Iglos der Heiligen Römisch-katholischen Kirche in Gießen…  aber eigentlich richtet sich dieser Beitrag an alle Liebhaber der Kirchenmusik.

Ich habe im iTunes-Store einige CDs des Christendom College Choirs gefunden, die man dort kostenlos herunterladen kann (angeblich soll es auch hier funktionieren, ansonsten im iTunes-Store nach Christendom College suchen). Einige tolle Aufnahmen dabei, u.a. ein Hymnus auf die Kirche (an sich), der auf die Melodie der deutschen Nationalhymne gesungen wurde (Who is she that stands triumphant). Der pathetische Text enthält schließlich auch die Zeile Hers the household all-embracing. Da muss der gemeine Haushaltswissenschaftler doch erstmal schmunzeln.

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Nationalfeiertag ohne Aussatz

Am Samstag habe ich den Tag der Deutschen Einheit mit Stefan begangen. Es gab Wortgottesdienst in Annerod und wir hatten geplant, ein bisschen Musik zusammen zu machen, auch wenn nur eine Hand voll Menschen zu erwarten war. Zwar ist zum Tag der Deutschen Einheit noch kein Aussatz vorgesehen, aber ich konnte Stefan dann doch überreden, am Einheitstag auch die Trennung von Staat und Kirche für einen Moment aufzuheben und ein Medley aus dem Deutschlandlied und dem in einigen Zügen doch ähnliche klingenden Tantum ergo zum Einzug zu spielen. Er probierte es vorher aus, da kam gerade die Solistin für das Ave Maria die Treppe hochgekrochen. Eine ältere Dame, schwer keuchend, ich konnte ja nicht ahnen, dass sie singen sollte, sie konnte sich ja kaum auf den Beinen halten. Als Stefan fertig gespielt hatte, sagte sie zu ihm: “Sie sind aber ein Schlingel! Deutschland, Deutschland über alles…” Stefan entgegnete, dass man an der Orgel halt nicht hört, dass es nur die dritte Strophe ist, aber das verstand sie irgendwie nicht.
Die beiden spielten dann das Ave Maria durch, und guck an, die gebrechliche Frau mit dem super kitschigen lila Pulli, auf dem “My cat is my best friend” stand, hat ordentlich Bums! Bei Singen höre ich zum ersten Mal ihren starken amerikanischen Akzent und finde somit eine Erklärung für den Pulli. Stefan erzählt mir hinterher, sie sei Anfang der Neunziger wohl eine der Stars am hießigen Stadttheater gewesen. Gut, das könnte hinkommen. Und sie käme jede Woche in den Gottesdienst und man höre sie manchmal singen, sogar von oben. Den regelmäßigen Gottesdienstbesuch nehme ich ihr jedoch nicht sofort ab, denn als ich hier zum Friendsgruß die Hand entgegen strecke, schau sie mich verwirrt an, gibt mir die Hand und sagt “hello”. Dann kommt Stefan und bekommt ein amerikanisch untermaltes “Guten Abend”. Naja, es nimmt ja jeder so seine Dinge aus dem Gottesdienst mit, auch wenn er ihn schon jahrelang regelmäßig besucht.

Damit ich mich dann aber wieder endgültig in Gießen angekommen fühlte, gab es zum Empfang in der Nacht noch eine Geburtstagsfeier im Keller, die mich so gegen vier Uhr dann auch noch mal weckte. Und ich wünschte mich gleich wieder den schönen Odenwald zurück… es ist und bleibt the Catholic dungeon…

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Filed under Catholic Dungeon, Et unam sanctam catholicam..., Juhu, Germany!