Category Archives: Ladies 2011

Curiosity collection

The other day I had a look on the picture folder on my mobile phone and I discovered a little collection of things that I had captured to post here, but somehow they never made it. So I present my collection of curiosities now all at once.

"Antiquities Fresh"

My mother's mousepad. I think it first appeared on my brother's desk many years ago.

This I found on a Swiss toilet. It says "The cheapest, most effective and environment-saving air conditioning? Very simple: A match!"

A friend was moving to a new apartment, this we found on top of the fridge.

Extraordinary friends bring extraordinary birthday cakes.

Nap in the park.

The only way to attrackt men to house work seems via appealing to very 'manly' interests.

This woman on the other hand looks a bit over-exited to be credible.

Gallery of Miele build-in automated coffee machines. One day...

"Who smokes also likes good food". Strange assumption.

This was public viewing of the Fifa Women's World Cup. But why they put the washing machines there?

From far away, this looked like an advertisement for the new Wii Washing Machine. I was puzzled for a second.

And this is how the bike stands of elementary schools look like nowadays. Was different when I went to school.

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2011 aftermath

They didn’t win the World Cup but they won a place in my heart so that’s why they’ll be going on one of my new huge white walls.

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Sex and Soccer

Ich habe gestern einen tollen Fußballabend bei Freunden verbringen dürfen. Auch wenn die Trauer über das Ausscheiden der deutschen Frauen immer noch spürbar war, ist das schon große Klasse, was in den Halbfinals geboten wurde. Zudem konnte ich vor dem Hintergrund meines letzten Moduls – Gender und Ernährung – interessante Beobachtungen machen. Denn so wie gestern gehört sich das eigentlich: Die Frauen sitzen vor dem Fernseher und gucken Fußball, der Mann bringt das Bier und kümmert sich in der Küche ums Essen. Pommes und Burger. Phantastisch! Wobei der Haushalt, in dem ich da zu Gast war, wohl auch nicht ganz gender-repräsentativ ist. Die Statistik würde die Merkmale “männlich, vegan” wohl als Berufskrankheit werten, um so die vorherrschenden Genderdifferenezn nicht anzukratzen und sie so weiter zu reproduzieren.

Was mich gestern noch sehr beeindruckte, war das Interview von Silvia Neid (oder sollten wir sagen: Silvia Knight?), in welchem sie den in der Enttäuschung aufgekommen Rücktrittsgedanken eine klare Absage erteilte. Ihre Motivation für das nächste Tunier hole sie aus dem Rückhalt, den sie u.a. in der Frauschaft erhalten habe, und das Anschauen der Halbfinals im Fernsehen habe sie, bei allem Bedauern, ganz heiß gemacht auf die EM. Nach verlorenem Viertelfinale sich in den Halbfinals für die Zukunft motivieren lassen – das finde ich schon ziemlich groß und hoffe, die Spielerinnen werden ihr nachfolgen!

Silvia Neid bleibt am Ball. Aber hautfarbene Hosen führen aus der Distanz zu Irritationen!

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Allez, les filles !

Nach dem tollen Spiel gegen Frankreich geht’s heute gegen Japan. Die Japanerinnen haben nur zwei oder drei Spielerinnen, die größer sind als 1,69. Es wurde ja viel über die körperlichen Unterschiede zwischen Männer- und Frauenfußball diskutiert. Ein Biomechaniker stellte dabei fest, dass Frauen einen 1,2 % tieferen Körperschwerpunkt haben als Männer, was ihnen Dribbling-Vorteile einbringt. Ich kann das ja nicht beurteilen, aber es klingt ein bisschen wie die Nationale Verzehrsstudie, nach dem Motto: Männer essen täglich eine Scheibe mehr Brot. Leider machte der Biomechaniker keine Angaben zum japanischen Körperschwerpunkt. Aber er spricht sich dafür aus, die Unisex-Tore der weiblichen Körperkürze anzupassen. Ich weiß nicht ganz, wie man das Argument stützt, aber vielleicht muss die schlimmstmögliche Folge des “zu großen” Kasten – mehr Tore – sich noch ihre Akzeptanz erkämpfen. Vielleicht kommen dann irgendwann auch wieder die Ideen, Spielfeld und -zeit zu verkürzen, und die Ladies mit einem Plüschball spielen zu lassen.
Ich bin jedenfalls freudig gespannt, was die Teams heute Abend aus ihren inadäquaten Spielbedingungen machen.

Die BBC überträgt heute übrigens das erste England-Spiel im Abendprogramm, anstelle eines Golf-Tuniers. Da lobe ich doch mal den Mut der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten in diesem Land, da haben nämlich auch andere Mannschaften schön gespielt.

 

 

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Fußball von seiner schönsten Seite

So. Nachdem mein letztes Posting um die Welt gegangen ist (fast 200 Views), hatte ich leider nichts mehr von ähnlicher Tragweite zu berichten. Gestern war es dann endlich wieder so weit – nach zwei Jahren Vorfreude habe ich in großer Menge mittlerweile stark umworbene Ladies bejubeln dürfen.

Lange hingen die Karten für das Spiel Frankreich – Deutschland bei mir am Schrank und gestern ging es dann endlich nach Mönchengladbach. Die Ladies waren zuletzt stark in die Kritik geraten, doch wir hätten es nicht besser treffen können – sechs Tore, Elfmeter, rote Karte, ein paar gelbe, ein phantastisches Spiel und 45.000 begeisterte Fans. 4:2 für Deutschland – und so schön kann nur Frauenfußball sein! Ich vermag es kaum in Worte zu fassen, mit welcher Euphorie wir das Stadion verließen, welch tollen Fußball es gab und wie mitreißend diese Frauen sind.

Close-ups gab es leider nur nach dem Spiel

Es wurde im Vorfeld der WM viel diskutiert, warum man der Fußballweltmeisterschaft denn die Frauenweltmeisterschaft voranstellen müsse, warum versucht werde, das Kampflesben-Klischee aus dem Fußball zu verbannen, warum 2011 so auf die Schönheit zugeschnitten sei. Mancg einer schrieb, man solle den Fußball doch seine eigene Geschichte schreiben lassen. Und wenn die Stadien dieser WM reihenweise ausverkauft sind, dann kann ich nur sagen: er tut es! M.E. halt einfach mit einer schöneren Handschrift als in der Männerbastion. Einige der Tickets sind übrigens auch an „Kampflesben“ verkauft worden. Reihenweise auch an weibliche und männliche Fußballfans.

Bei dem Gesichtsausdruck ist die Bandenwerbung Programm! Wobei die finnische Schiresse in einer soliden Leistung den regelwidrigen Körpereinsatz wenigstens zumeist adäquat ahndete.

A propos Männerbastion: ich meine mich zu erinnern, dass ein Freund vor einiger Zeit erzählte, in den USA liefen Fußball spielende Jungs Gefahr, mit der Beschimpfung „Mädchen“ gehänselt zu werden. So gleich sind sich die westlichen Kulturen in ihren Geschlechterrollenbildern dann doch nicht. In den USA hat der europäische Fußball nämlich keine männliche Tradition – und wird dort in der einzigen Frauenfußball-Profiliga der Welt gespielt.

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Ready for 2011!

Europameister

Am Donnerstag beendete ich die Besprechung meiner Bacherlor-Prüfung mit den Worten “na dann muss Deutschland heute Abend nur noch Fußballeuropameister werden!” – und sie haben es natürlich geschafft! Von der Uni gings direkt zu einem grandiosen Finale, dass die deutschen Mädels 6:2 gegen England gewannen. Gefesselt vom Spiel haben wir mal wieder 1000 Gründe gefunden, warum Frauenfußball besser ist, als Männerfußball:

  • die Frauen sind intelligenter! Außerdem können sie nicht zwangsweise vom Kicken leben
  • bei den Frauen fallen mehr Tore – hallo, ein Männer-Finale mit 6:2??
  • die Frauen sind viel erfolgreicher – sieben mal Europameister, das fünfte mal in Folge! Und dabei haben die Tunire erst viel später angefangen, weil man ja früher glaube, Fußball spielende Frauen diskriminieren zu müssen.
  • die Frauen haben schönere Trikots
  • Frauenfußball ist einfach viel ästhetischer und schöner!
  • die Frauen sind einfach viel schöner und hübscher und attraktiver!

Zur Männer-EM letztes Jahr (man erinnere sich an die fünf Trauerspiele…) habe ich ein Damen-Trikot erstanden und sagte, das sei ja eine Investition in die Zukunft – Peking, Finnland, Deutschland – da sieht man mal wieder, auf die Ladies ist doch verlass!

Wir haben dann spontan beschlossen, die Mädels am Freitag in Frankfurt in Empfang zu nehmen und haben auf dem Römer Deutschlands neue Heldinnen gefeiert. Die teilweise etwas rauen Stimmen taten der Party keinen Abbruch und es war einfach nur genial!!

 Europameister

Jetzt wird der Blick natürlich vollkommen auf 2011 gerichtet, die WM im eigenen Land – da wird sich dann keiner mehr dem Zauber der Ladies entziehen können!

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