Category Archives: Naturschrat

Energiewende

So sieht sie wohl aus, die Romantik der Zukunft. Was noch fehlt: Mit Ökostrom ans Meer fahren.

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Mohnzauber

Die roten Flecken, die der Mohn zurzeit in die Landschaft klatscht, zaubern einige der schönesten Szenen, die der Frühsommer zu bieten hat. Ein faszinierendes Rot, das durch meine Augen meine Seele berührt, es steckt voller Lebendigkeit, voller Leidenschaft, die es zu teilen vermag. Gleichzeitig ist es so vergänglich, wird vom Unwetter in ein hässliches Schwarz zerrissen, das an den Blütenrändern den Naturgewalten trotzt.

Umso dankbarer bin ich für das grandiose Sonnenuntergangsspektakel im Mohnfeld, das ich dieses Wochenende mit meiner Kamera erleben durfte. Entlang des Lumdaradwegs durchziehen die roten Klatschmohnflecken ein ganzes Kornfeld – und in der Faszination darüber gehen die Meinungen von Landwirt und Fotografin sicher weit auseinander.

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Kräuterhexe

Ende März sah ich den ersten Bärlauch im Supermarkt – und damit auch eine der ersten Möglichkeiten, an meine Sammellust des Herbstes anzuknüpfen. Ich hatte tatsächlich noch nie Blätter vom Boden des Waldes gepflückt um sie ungekocht zu essen. Das Internet warnte vor Maikraut, die Erinnerungen an die Biologievorlesungen vor dem Fuchsbandwurm. Letztlich fühlte sich das Bärlauchpflücken neben bio-kräuterhexerisch vor allem ziemlich cool an.

Zu Ostern gab es dann also Bärlauch aus dem  Schiffenberger Wald. Zu meiner Überraschung und naturverbundenen Freude war der Bärlauch-Spot von den Gießenern noch nicht leer geräubert. So unscheinbar er dort wächst, so höllisch-aromatisch hat er sich einige Tage in der ganzen Wohnung ausgebreitet. Früher fand ich das furchtbar. Jetzt: Großartig.

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Frühlingsgefühle

Als unser peruanisches Familienmitglied im Dezember nach Deutschland kam, fragte er noch auf der Autofahrt vom Flughafen nach Hause, warum die Bäume bei uns keine Blätter hätten. Wir baten ihn, sich noch drei Monate zu gedulden. Jetzt ist er völlig fasziniert vom Blühen der Bäume, das die Landschaft seit einigen Wochen wieder zu buntem Leben erweckt.

So viel es im Sommer auch zu schwitzen und im Winter zu frieren gibt, so dankbar bin ich, immer wieder den Kreislauf der Jahreszeiten erleben zu dürfen, jede mit ihren ganz eigenen Farben, Düften und Stimmungen. Das Immergrün hat sicher seinen ganz eigenen Reiz, aber fehlt im nicht der Anfang? Der Frühling riecht nach Leben, nach Aufbruch, Neuanfang, nach Hoffnung – ohne ihne wäre alles sinnlos.

Frühling

 

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