Category Archives: Schrat im Schratiland

Wahnsinnsschnee

Leider musste ich ja vor ein paar Jahren meine Skisprungkarriere als Lokalmatador auf der Schratlandschanze aufgeben, wegen Baumwuchs im Schanzenauslauf. Meine Schneebegeisterung ließ sich dadurch jedoch nicht mildern, was diese Woche zu einer sehnsuchtsgetriebenen Kurzschlussreaktion führte. Ich bin spontan nach Winterberg zum Skifahren gefahren.

Schratland-Skispringen Sommertraining

Schratland-Cup 2001

Nun wird der Wahnsinn ja gemeinhin damit definiert, etwas immer wieder zu tun und doch ein anderes Ergebnis zu erwarten. Mir dessen bewusst erwartete ich also von Winterberg, was ich schon kannte – bloß nicht so viel, nur viele Niederländer, Regen und Matsch Ein Skiparadies in Nordrhein-Westfalen ist eben auch irgendwie ein Widerspruch in sich, aber es war ja auch nur eine Notlösung. Erfahrung des Tages: Wie einen zu viel G von den Füßen haut.

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Feldpostkarte

***My 200th post***

Ich schulde noch ein Zeltlager-Post – diesmal wurde die MARPAT Uniform allerdings auf der anderen Seite getragen, da ich nicht überfallen habe, sondern selbst mitgefahren bin. Ich will nicht groß berichten, sondern lasse meine Postkarte sprechen:

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Monnem in Bade-Wirddebärsch

Wo befinden wir uns hier?

Wo gibt es noch so schöne Backsteine und mit abgegriffenem Teppich überzogenes Geländer, an dem sich allabendlich fein gekleidete Herr- und Damenschaften stützen?

Und dann die schönen nahezu frei schwebenden Beton-Treppen empor steigen?

Natürlich in Mannheim, (Achdung: Kenntnis der Monnemer Muddersproch voraus gsedzt) im Nationaltheater.

Vorletztes Wochenende habe ich hier mit Froggy die 199. Vorstellung (Premiere war vor 42 Jahren!) von Madama Butterfly gesehen und da fiel es mir mal wieder auf: Ich habe von Architektur ja keine Ahnung, aber in Mannheim habe ich immer das Gefühl, irgendwie in einer anderen Zeit gelandet zu sein. Und das hatte ich schon damals, als ich als kleiner Zwerg durch den Luisenpark gestiefelt bin, den man ja heute auch nicht mehr mit so viel Beton verzieren würde. Oder im hellblauen Kleidchen (ja!!) am Wasserturm spielte. Die Beton-Treppen im Theater mit dem Teppichumschlungenen Geländer komplementieren dieses Mannheim-Bild, auch wenn zwischen dem Kindergarten-Sommerausflug in den Luisenpark und der Backsteinfaszination gut 20 Jahre liegen. Diese imaginäre Beton-Welt, durch die eine klappernde, rot-weiß getreifte OEG fährt, wird sich wohl auch noch eine ganze Zeit halten…

Aber die Vorstellung war schön! Wenn man sich mal dran gewöhnt hat, dass bei japanischer Kulisse Italienisch gesungen wird und der Beginn der Handlung – Lieutenant der U.S. Navy kauft in Japan stationiert Haus mit Ehefrau (quasi ein “house with benefits”) und heiratet dann aber daheim die anna – auch gut in eine Folge “J.A.G. – Im Auftrag der Ehre” gepasst hätte… aber es wurde dann ja recht schnell dramatisch, von daher waren die Verhältnisse (Frau stirbt) bald klar.

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Schrati StreetView

So, heute mal einige Impressionen von unserem heutigen Sparziergang durch Aglabasterhausen.

lokaler Immobilienmarkt

Badische Giebel-Kunst I

Badische Giebel-Kunst II

Badische Giebel-Kunst III

Der handelsübliche Zaun, der dieses Haus umgab, wurde kürzlich duch eine blickdichte Holzwand ersetzt

Verkaufsförderung des lokalen Pflanzenhandels

Renoviertes Fachwerkhaus, das Bild verschweigt jedoch die Intensität der Farbe

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Damn it

Ich bin ja noch ein Posting schuldig – zum diesjährigen Überfall. Das Kampfgebiet befand sich diesmal im Taunus in denkbar ungünstiger Lage für die Angreifer – entsprechend war auch das Ergebnis – dieses Jahr leider kein Triumpoh über Chuck, wobei das natürlich nicht an Chucks Überlegenheit lag, sondern am fiesen Gelände und ungünstigem Timing.

Aber nichtsdestoweniger hat das wieder ne Menge Spaß gemacht, sowohl die Recon Mission als ichdas Wochenende im Lager. Lagerfeuer ist schon irgendwie was echt Uriges, da könnte ich ja Stunden nur davor sitzen und zu schauen. Höhepunkt der zweiten Nacht, die ich da war, war wohl der Ruf “Demit, machst du auch mit Nachtwache???”, was sich im Eifer des Gefechts in “Damn it, machst du auch mit Nachtwache??” wandelte…

Abseilen an der Felswand, für den Überraschungseffekt - mussten ja zeigen, das wir nicht unvorbereitet sind! Geübt wurde vorher im heimischen Kirschbaum, aber die geringere Fallhöhe ist der glatten Felswand nicht vorzuziehen!

Die KHG SEALs vor dem Abmarsch

 

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Le Tour, c’est la mort

Warten auf die S-Bahn-Erlösung in Meckesheim

Hab einen Computer gefunden, der mit meinem Handy spricht, daher jetzt das Bild vom Meckesheimer Fernbahnhof.

Die Menschen, die hier wohnen, haben allerlei Bezeichnungen für die Einrichtung, wo ich arbeite, gestern habe ich eine neue, schlichte, aber doch aussagekräftige gehört: Da draußen.

Ich habe meine erste Woche hier draußen überstanden und habe sie gleich mit einer Königsetappe begonnen. Am Dienstag gings von Allerbasterhausen nach Nussloch (ja, das ist da, wo es nach klingt!). Freundlicherweise deckt der hessische Online Radroutenplaner Nordbaden mit ab (die Baden-Würstchenberger haben es bisher leider nicht geschafft, einen eigenen zur Verfügung zu stellen), und dort sah ich bereits, dass es wohl eine kleinen Aufstieg nach Alp d’Huez geben würde – 11 % Steigung. Es bliebt nur leider nicht die einzige Bergwertung der mindestens höchsten Kategorie. Die Zieleinfahrt lag im Tal, was ja schön und gut ist, wenn einen da unten die Fans umjubeln und man dann nach getaner Arbeit gemütlich in den Mannschaftsbus steigen und zum Hotel fahren kann. Ich musste den Berg leider nochmal erklimmen (ganz wichtige Lehre: immer auf dem Gipfel umdrehen!!) um die jenseits der vier Bergwertungen liegende S-Bahn-Station zu erreichen. Nach 50 km, 600+ Höhenmetern (ja, das klingt jetzt nicht viel, fühlte sich aber jeweils wie das Doppelte an!!) folgte am nächste Tag das physiologische Desaster. Nach dem Versagen jeglicher Medikation brauchte es einen Powernap in der Länge eine Fußballspiels um das Zucken in den Oberschenkeln zu beruhigen.
Für nächste Woche sind wieder die 25 Meilen von Hockenheim geplant, diesmal wieder auf 10 Rollen.

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Telegramm II

*** Die Tour ist einfach der optimale Putz- und Packbegleiter *** Schrati ab Morgen wieder im Schratland *** Hügeletappe nach Nussloch geplant *** DGE-Ernährungsempfehlung: 300-600 g Fleisch/Wurst pro Woche *** Schrati fährt bald eine neue CUBE-Maschine *** Erster Gehirn-Aussetzer in Fructosemalabsorptionstherapie (das mit der Schokolade ist wohl einfach instiktgesteuert) *** DVD-Player nun auch kurz davor, seinen Geist auszuhauchen *** Computer immer noch in Tchechien (oder so) *** Glasmüll entsorgt: die andern im Haus ham ganz schön gesoffen! *** I hate transition periods ***Aglabaschterhausen dieses Jahr zum ersten mal mit S-Bahn-Anschluss *** Können wir nicht einfach alle in Gießen bleiben? *** Braucht jemand Benjamin Blümchen VHS-Kassetten? ***

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