Category Archives: Sporty Schrat

Zum ersten…zum zweiten…zum vierten!

In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal an einer echten Versteigerung teilgenommen und beteiligte mich dabei, durch den Verkauf von herren- und damenlosen Fahrrädern Geld in die verschuldete Stadtkasse zu spülen. Verantwortungsbewusst leistete ich von allen den größten Beitrag und bin seither stolze Besitzerin eines Cube Analog – ein Fahrgefühl, das ich vermisst habe, seit ich vor eingen Jahren mein Mountainbike verkaufte und mich für ein Cross-Rad entschied. Fazit: Ein Fahrrad reicht einfach nicht aus. Zwei auch nicht. Drei sind schon ganz okay. Vier sind aber auch nicht schlimm.

Cube Analog, Foto digital, die perfekte Mischung

Cube Analog, Foto digital, die perfekte Mischung

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Rough, tough, can-definately-get-enough

Grün, rot, blau, gelb, Verein, Alliance, Polizei, Randori Pro – egal auf wessen oder welchen Matten, ich schaffe es überall, mir meine Zehen aufzuscheuern. Seit meinem zweiten Training tape ich daher meine Füße und werde regelmäßig auf den hübschen Fußschmuck aus Panzertape angesprochen, so auch kürzlich mit dem Hinweis, dass ich das ja noch gar nicht gebloggt habe. Deshalb hier eine kleine Werbeschleife für Panzertape in der Blasenprävention – es steht Blasenpflaster in nichts nach, ist dafür aber in stilvollem Silber erhältlich und sieht viel cooler aus!

20130126 tape

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Verteidigung

ein bisschen eng, mein schwarzer Gi... ;-)

Am Mittwoch habe ich Verteidigung meiner Masterarbeit. Wenn das schon ganz offiziell „Verteidigung“ heißt, möchte gerne eine dieser Bezeichnung angemessene Prüfungsform vorschlagen.

Ich würde den Prüferinnen gerne die Angriffe ansagen, gegen die dann die Verteidigung erfolgt!

Natürlich müsste zuvor ein Prüfungsprogramm „Master of Science Haushalts- und Dienstleistungswissenschaften“ ausgearbeitet werden. Einige Vorschläge für die Prüfungsfächer:

Bewegungsformen
Freies Bewegen im Thema der Thesis

Freie Darstellung
Freier Vortrag über die Thesis ohne Hilfsmittel

Empirische Techniken
Zu dieser Graduierung wird dieses Prüfungsfach nicht geprüft

Komplexaufgaben
Wissenstransfer in angrenzende Themengebiete

Haushaltswissenschaftliche Techniken Themen in Kombination:
– Soziologische Techniken Themen
Habitus-Konzept
Bildungssoziologie (2 Ausführungen)

– Familienwissenschaftliche Themen
Humanvermögen (mit Gegen-Technik Konzept)

– Gender-Themen
Geschlechterrollenbilder (traditionelle und moderne Ausführung)

Kombinationen/Vielfältigkeit
Sinnvolle Themenkombinationen während der gesamten Prüfung

Argumentationsverhalten
Verhalten als Prüfling wie auch als Partner während der gesamten Prüfung

In meinem Angriffskatalog könnte dann z.B. stehen:

Angriff: Sie können sich gar nichts unter einer modernen Männlichkeit vorstellen! (Ohrfeigen und Fußtritte klingen ja auch nicht nett…)
Verteidigung: Doch, wenn sich jemand zum Beispiel – sehr „männlich“ – einen Flachmann zu Weihnachten wünscht und sich dann, weil das Geschenk ein unschönes äußerliches Detail aufweist, – eher „weiblich“ – eine Stofftasche dafür näht.

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Wahnsinnsschnee

Leider musste ich ja vor ein paar Jahren meine Skisprungkarriere als Lokalmatador auf der Schratlandschanze aufgeben, wegen Baumwuchs im Schanzenauslauf. Meine Schneebegeisterung ließ sich dadurch jedoch nicht mildern, was diese Woche zu einer sehnsuchtsgetriebenen Kurzschlussreaktion führte. Ich bin spontan nach Winterberg zum Skifahren gefahren.

Schratland-Skispringen Sommertraining

Schratland-Cup 2001

Nun wird der Wahnsinn ja gemeinhin damit definiert, etwas immer wieder zu tun und doch ein anderes Ergebnis zu erwarten. Mir dessen bewusst erwartete ich also von Winterberg, was ich schon kannte – bloß nicht so viel, nur viele Niederländer, Regen und Matsch Ein Skiparadies in Nordrhein-Westfalen ist eben auch irgendwie ein Widerspruch in sich, aber es war ja auch nur eine Notlösung. Erfahrung des Tages: Wie einen zu viel G von den Füßen haut.

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Allez, les filles !

Nach dem tollen Spiel gegen Frankreich geht’s heute gegen Japan. Die Japanerinnen haben nur zwei oder drei Spielerinnen, die größer sind als 1,69. Es wurde ja viel über die körperlichen Unterschiede zwischen Männer- und Frauenfußball diskutiert. Ein Biomechaniker stellte dabei fest, dass Frauen einen 1,2 % tieferen Körperschwerpunkt haben als Männer, was ihnen Dribbling-Vorteile einbringt. Ich kann das ja nicht beurteilen, aber es klingt ein bisschen wie die Nationale Verzehrsstudie, nach dem Motto: Männer essen täglich eine Scheibe mehr Brot. Leider machte der Biomechaniker keine Angaben zum japanischen Körperschwerpunkt. Aber er spricht sich dafür aus, die Unisex-Tore der weiblichen Körperkürze anzupassen. Ich weiß nicht ganz, wie man das Argument stützt, aber vielleicht muss die schlimmstmögliche Folge des “zu großen” Kasten – mehr Tore – sich noch ihre Akzeptanz erkämpfen. Vielleicht kommen dann irgendwann auch wieder die Ideen, Spielfeld und -zeit zu verkürzen, und die Ladies mit einem Plüschball spielen zu lassen.
Ich bin jedenfalls freudig gespannt, was die Teams heute Abend aus ihren inadäquaten Spielbedingungen machen.

Die BBC überträgt heute übrigens das erste England-Spiel im Abendprogramm, anstelle eines Golf-Tuniers. Da lobe ich doch mal den Mut der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten in diesem Land, da haben nämlich auch andere Mannschaften schön gespielt.

 

 

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Fußball von seiner schönsten Seite

So. Nachdem mein letztes Posting um die Welt gegangen ist (fast 200 Views), hatte ich leider nichts mehr von ähnlicher Tragweite zu berichten. Gestern war es dann endlich wieder so weit – nach zwei Jahren Vorfreude habe ich in großer Menge mittlerweile stark umworbene Ladies bejubeln dürfen.

Lange hingen die Karten für das Spiel Frankreich – Deutschland bei mir am Schrank und gestern ging es dann endlich nach Mönchengladbach. Die Ladies waren zuletzt stark in die Kritik geraten, doch wir hätten es nicht besser treffen können – sechs Tore, Elfmeter, rote Karte, ein paar gelbe, ein phantastisches Spiel und 45.000 begeisterte Fans. 4:2 für Deutschland – und so schön kann nur Frauenfußball sein! Ich vermag es kaum in Worte zu fassen, mit welcher Euphorie wir das Stadion verließen, welch tollen Fußball es gab und wie mitreißend diese Frauen sind.

Close-ups gab es leider nur nach dem Spiel

Es wurde im Vorfeld der WM viel diskutiert, warum man der Fußballweltmeisterschaft denn die Frauenweltmeisterschaft voranstellen müsse, warum versucht werde, das Kampflesben-Klischee aus dem Fußball zu verbannen, warum 2011 so auf die Schönheit zugeschnitten sei. Mancg einer schrieb, man solle den Fußball doch seine eigene Geschichte schreiben lassen. Und wenn die Stadien dieser WM reihenweise ausverkauft sind, dann kann ich nur sagen: er tut es! M.E. halt einfach mit einer schöneren Handschrift als in der Männerbastion. Einige der Tickets sind übrigens auch an „Kampflesben“ verkauft worden. Reihenweise auch an weibliche und männliche Fußballfans.

Bei dem Gesichtsausdruck ist die Bandenwerbung Programm! Wobei die finnische Schiresse in einer soliden Leistung den regelwidrigen Körpereinsatz wenigstens zumeist adäquat ahndete.

A propos Männerbastion: ich meine mich zu erinnern, dass ein Freund vor einiger Zeit erzählte, in den USA liefen Fußball spielende Jungs Gefahr, mit der Beschimpfung „Mädchen“ gehänselt zu werden. So gleich sind sich die westlichen Kulturen in ihren Geschlechterrollenbildern dann doch nicht. In den USA hat der europäische Fußball nämlich keine männliche Tradition – und wird dort in der einzigen Frauenfußball-Profiliga der Welt gespielt.

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Go yellow

On Friday, I received my yellow belt in ju-justu. Far better than trying to learn LINE fighting from a handbook in the garden at the age of 14 (anyway, the LINE system is not taught anymore). I hope for bon continuation!

And for you who you are responsbile for all the evil that has befallen me – prends garde à toi!
(sorry, it was Carmen again this afternoon, the prends garde à toi is my favorite part…)

Congrats to all the others & thanks for great prep & cool photos!

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