Zum Fest gibts heute ein kleines Krippenspiel, dass ich in mühsamer Handarbeit zusammengebastelt habe. Für das nächste Jahr wurde mir Hilfe versprochen, vielleicht kommen dann die drei König noch dazu. Die Geburtsszene war leider etwas schwierig darzustellen und kommt bei den Farben nur ganz schlecht raus (es handelt sich um den Haufen vor Maria). Dennoch – allen frohe Weihnachten!
Und wo wir gerade bei Krippen sind. Mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht an Krippen glaube… Ich glaube nicht, dass das ganze so glamourös war, wie es in den Grippen dargestellt wird – ein Jesus mit leuchtenden Augen, ja eigentlich einem leuchtendem Kopf, ein breites Lächeln auf dem Gesicht und die Hand zu einer segneten Geste geformt. Mit Sicherheit eine Verzerrung der Realität – Jesus hat bestimmt fürchterlich geblärrt und sah nach allem anderen als nach dem Heiland aus. Aber in der bonifatianischen Krippen sind mir noch mehr Ungerelmäßigkeiten aufgefallen:
Man kann es aus dieser Perspektive leider nur erahnen, aber beim genauen Hinschauen wird deutlich, dass der Stall nur eine geringe Tiefe hat. Dementsprechend stehen da auch nur eine Rinder- und eine Eselhälfte.
Was ist das bitte unter dem Schaf??? Eine Melkanlage? Der Stabilität der Firgur dient es jedenfalls nicht, es gibt nämlich auch welche ohne.
Die Figur neben dem Kamel warf schon beim ersten Anblick Fragen auf, aber die behalte ich lieber für mich...
Last week I talked to a woman from Poland. I got to know her as a very polite, intelligent, apparently peace-loving person who would frown when faced with any kind of violence. Somehow we came to talk about school and she told the during the last two years of school there is a subject in which a mix of first aid, desaster control and military skills are taught. About every school has a shooting range and they were trained marksmanship and throwing hand granates, the granates with a thing are that ones that are not real. And then there was a shy smile and she siad, well it was a lot of fun! I had to laugh
To be honest, I was a bit shocked that this country whose queen is – as I learned – the Holy Mother herself (yeah, big discussion in Lamba) gives military educaiton to all its kids and thinking of Lamba and Le Puits there are some people I can hardly imaging having fun throwing hand granates. If anyone wants to leave a comment about it, feel free…
Hach, was habe ich bei diesem Titel wieder alles für Assoziation… Da gibt es Menschen, die mit Sicherheit das Heilige am Haushalt nicht verkennen, wenn sie nicht gar die ewige Profess abgelegt haben. Ganz unheilig auf der anderen Seite erscheint mir hingegen der Haushalt des Iglos der Heiligen Römisch-katholischen Kirche in Gießen… aber eigentlich richtet sich dieser Beitrag an alle Liebhaber der Kirchenmusik.
Ich habe im iTunes-Store einige CDs des Christendom College Choirs gefunden, die man dort kostenlos herunterladen kann (angeblich soll es auch hier funktionieren, ansonsten im iTunes-Store nach Christendom College suchen). Einige tolle Aufnahmen dabei, u.a. ein Hymnus auf die Kirche (an sich), der auf die Melodie der deutschen Nationalhymne gesungen wurde (Who is she that stands triumphant). Der pathetische Text enthält schließlich auch die Zeile Hers the household all-embracing. Da muss der gemeine Haushaltswissenschaftler doch erstmal schmunzeln.
Gestern war unser echt geiles WO-1-3-Konzert – das hat ne ganze Menge Spaß gemacht, auch wenn der Jungsfrau das Rind letztlich erspart geblieben ist. Aber Tier und Stall haben sich dann letztlich doch noch zusammengefügt, nämlich in einer einschlägigen Kneipe unweit der Kirche. Ich hatte mich – wie der gesamte Rest des Chores – am Dienstag gegen die Vorbestellung von Kalbsmedallions oder ähnlichem entschieden, hatte dann aber doch Hunger. Als die völlig überforderte Bedienung zufällig mit einer Karte auf dem Tablett an mir vorbei lief, entwickelte sich zunächst folgender Dialog:
Kann ich die Karte mal haben?
- Wie, wollen Sie noch was essen? Was wollen Sie denn? (mir die Karte nicht wirklich geben wollend)
Ja was haben Sie denn?
- Aja des, was auf der Karte steht!
Als sie dann zum Bestellen kam, schnaufte Sie unfreundlich und meinte: Also da bin ich jetzt mal gespannt! Nach eienr Stunde habe ich dann eine Portion Pommes erhalten. Jetzt weiß ich, warum einige Leute immer so über den Laden hergezogen haben, das scheint ein Besitzerübergreifendes Phänomen zu sein…
Ich sah kürzlich eine Lady, die eine Vorlesung auf ihrem Laptop mitschrieb. Nichts Ungewöhnliches, aber nach einiger Zeit konnte ich meine Augen nicht mehr von ihren Schreib- oder viel mehr Tipp-Stil lassen. Der mag durch ihre Fingernägel bedingt sein, aber ich verstehe immer noch nicht, wie man das machen kann: versucht mal, die beiden Gelenke in euren Fingern bei Tippen immer komplett durchgedrückt zu lassen. Zunächst sieht es aus, als lese jemand Blindenschrift, aber offenbar gibt es doch Menschen, die so tippen können. Seltsam.
Es wird immer noch gestreikt, also teilweise. Hört man. Unser FB hat allerdings keine ausgeprägte Streikmentalität. Man sieht hin und wieder jemanden in der Vorlesung stricken oder sich in den physiologisch bedingten Zwangsstreik begeben, der aber nicht mit Forderungen an den Universitätspräsidenten verbunden ist. Damit fühle ich mich auch sehr solidarisch, besonders nachdem es nun Advent ist und die Rorate-Messe am Dienstag Morgen zu gar unchristlicher Zeit um kurz nach sechs wieder angefangen haben. Darauf hin haben eine Kommilitonin und ich dann gestern Nachmittag im Seminar drei Stunden das Leiden Christi am Kreuz gespielt, da hilft dann irgendwann auch kein Koffein mehr. Demnächst erwarte ich eine Packung “Stay Alert” Kaugummis. “STAY ALERT GUM has had tremendous success in supporting our troops in the Middle East.” Ich finde, Studenten muss man auch unterstützen! Wo wir wieder beim Mind Doping wäre. Davon möchte ich mich ausdrücklich distanzieren! Ich kann halt nur einfach keinen Kaffee. Und die letzten Minz-Bonbons, die bei Waltmart an der Kasse lagen, waren echt lekker!
Als ich heute am Rechner saß und Hausarbeit geschrieben habe, poppte das Fenster auf, dass immer eine neue Email anzeigt und es war der Betreff “Seminar morgen – kommen Sie?” zu lesen, Absender die Dozentin des Seminars. Für einen Moment war ich ganz angetan und dachte mir, mensch, das ist ja ne klasse Betreuung, da wird man persönlich gefragt, ob man am nächsten Tag zum Seminar kommt, wahrscheinlich verbunden mit einer herzlichen Einladung… Hintergrund der Mail war allerdings der Bildungsstreik und mein anstehendes Referat, sodass ich leicht ernüchtert antwortete, ich würde kommen. Ich weiß gar nicht, wie das mit der Gießener Streikerei so ist, ich habe letzten nur Strickerei im Hörsaal beobachtet. Hab mich wohl eh mit den Studienbedingungen hier abgefunden, die eben ihre Vor- und Nachteile habe, und letztlich führt der Weg hoffentlich wo anders hin…
Am Freitag war ja Fiesta Latina, das bedeutet, wenn es denn dazu kommt, schläft man in der Regel unter meditativem Bass aus dem Keller ein. Eine Geräuschkulisse, die einen den ganzen Abend begleitet.
Am Samstag schien die Musik immer noch zu laufen, jedenfalls war der Bass am Morgen nicht verschwunden. Ein seltsamer Tinitus dachte ich erst, aber nein, es war wohl das Zimmer neben an, aus dem der Bass kam.
Als ich Samstag nach, zugegebenermaßen etwas angetrunken, heim kam und im Bad war, habe ich schon wieder den Bass gehört. Dabei war keine Feier. Also ich war mir sicher. Ich schob es auf den Extra-Cocktail, den wir bekommen hatten und ging ins Bett. Heute Morgen war er schon wieder da. Ich vermutete, dass ist so wie Phantom-Schmerzen. Naja, oftmals ist das ja auch schmerzhaft, was da aus dem Keller kommt. Ich rätselte also wieder über den Bass und fand schließlich raus, dass es ein schnarchenden Tenor war. Und das hatte ich in zweieinhalb Jahren noch nie gehört!
Ich war heute mim Jan radeln, die Adenauer-Tour, und es war scheiß kalt gegen Ende. Aber ich dank dir, allein wär ich nicht raus gegangen!
Dieses Foto hab ich mal auf einer ähnlich frischen Tour gemacht, ein wunderschöner Februar-Tag in Frankreich, hinauf auf den mörderisch steilen Hügel gegenüber von Taizé.
Ich war das Wochenende auf einem Kolloquium des Jungen Forums der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft in Bonn. Bei einer Stadtführung habe ich unten abgebildetes Schild entdeckt. Für die KHG-Exkursion im Januar nach Bonn sind also entsprechende Vorkehrungen zu treffen.
Die Veranstaltung war zum einen ein Segen, da ich so der “Ölkrise” entgehen konnte, zum anderen aber auch fatale Versuchung: Die Veranstalter hatten zur optimalen Zuckerversorgung der Teilnehmer auf Gebäck zurückgegriffen, dass meiner Meinung nach nur im Advent und der Weihnachtszeit verkauft werden sollte – da konnte ich den dargebotenen Lebkuchen und Domino-Steinen natürlich nicht wiederstehen.
Hihi, Ölkrise – das gefällt mir jetzt aber wieder…
Wie kam ich eigentlich darauf, den Eintrag “frittiertes Weihnachtsgebäck” nennen. Ich wollte doch den Herrn in der Warteschlange mit “Fettgebäck” zitieren…