Category Archives: Food watch

Adoptiv-Olive

Ich lasse mich ja nur äußerst selten und ungern von Werbe-Click-Bannern verführen, aber dieses Mal bin ich schwach geworden und habe zum ersten Mal die Empfehlung einer Sociel-Media-Plattform tatsächlich gekauft. Etwas Besonderes, vielleicht auch etwas besonders Spezielles: Ich habe einen Olivenbaum adoptiert. Richtig – irgendwo auf einer spanischen mediterranen Olivenplantage steht jetzt ein Baum, der ein Schild mit dem Namen “Elias”, dem jüngstgeborenen unserer Familie, erhalten wird. Ich bekomme ein Foto, ein Besuchsrecht und – das war der vorrangige Grund meiner Adoption – zum Ende des Jahres 8 Liter Ölivenöl. Das Öl wird nicht ausschließlich von meinem Baum stammen, aber diesen Umstand habe ich mit Sinn und Wehmut akzeptiert. Der Farmer bekommt dafür knapp 90 € für den Unterhalt des Baumes, Ernte und Verarbeitung, Verpackung und Versand. Anbau auf Bestellung, inklusive einem gutem Gefühl.

Außer Olivenbäumen kann auf unter anderem auch Kaffeeplantagen adoptieren (gerade ausverkauft), ein Merino-Schaf oder einen Orangenbaum. Leider wusste ich mit 25 kg Orangen auf einmal nicht so viel anzufangen, deshalb habe ich mich für die Oliven entschieden.

Adoptionsvermittler ist das spanische Unternehmen crowdfarming.com, welches sich für nachhaltige und faire Produktionsbedingungen einsetzt und die Website zum Grow-on-demand betreibt. Ziel sind transparente Lieferketten, Lebensmittel direkt von Erzeugner, nachhaltige Produktion, vorzusgweise nach Bio-Richtlinien. Die Bestellung vor der Produktion soll zum Beispiel zur Reduzierung von Nahrungsmittelüberflüssen beitragen. Das finde ich grundsätzlich eine gute Idee, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass man meinen Baum Elias für dieses Jahr aus der Produktion genommen hätte, wenn ich dem Farmer die Ernte nicht im Vorfeld abgekauft hätte.

Gut fühlt sich meine Adoption trotzdem an – und ich hoffe, dass es Weihnachten dann auch genauso gut schmeckt.

Auch Orangenbäume werden in Spanien zur Adoption angeboten.

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Filed under Food watch, Mein erstes Mal

Cooking Directions

I once cooked these Asian noodles, but I didn’t manage to eat them earlier as possible. Somehow, soup noodle did not become my hobby.

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Filed under Food watch, Occhia alla Lingua

Mmmh lecker

Bin gespannt, wie lange der aktuelle Pferdestallbesitzer mit diesem kulinarischen Angebot durchhält. 

(Every monday bones all you can eat)

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Filed under Food watch, Life in Gießen

Schlagzeilen

*** Übe-Bilanz 2010***
Am Anfang habe ich nur im Keller gesungen, im Sommer habe ich mich ins Café Matilde getraut und mittlerweile empfinde ich sogar die Größe des Ketteler-Saals nicht mehr als Bedrohnung sondern manchmal fast sogar schon als Bereicherung. Nur wenn’s kalt ist, geh ich trotzdem in den Keller. Kleiner Raum = schnell warm!

*** Neue Berufskrankheit***
Nachdem frau sich ja oft kaum dagegen wehren kann, beim Erblicken fremder Menschen sofort eine Milieu-Zuordnung vorzunehmen (was besonders spannend ist, wenn das Milieu recht homogen ist, wie z.B. in Wertheim-Village), nimmt der demografische Wandel nun konkret bedrohliche Züge an: Da er ja an allem Schuld ist, hat er natürlich auch die Finanznot des Gesundheitssystems zu verantworten. Das schreit nach volkswirtschaftlich neutralen Behandlungen von ungeschicklichkeitsinduzierten Verletzungen. Soll das Gebrechen seine Funktion als Conversation Starter jedoch nicht verlieren, sollte es jedoch möglichst professionell verpackt sein.

***Gegenderte Pfeifen***
Wikipedia schreibt in ihrem Artikel über Pitchpipes: Different pipes are available for men and women due to the differences in vocal range: male singers most often use F-F pipes, while female singers favor C-C pipes. Als ich Support Singer in Taizé war, hatten wir neben dem Mikro immer einer F-F Pitchpipe liegen. Dabei ist der Job des Support Singers wie jeder andere dort ganz klar gegendert.

***Neues Garverfahren***
Jetzt haben wir doch glatt mal was Alltagstaugliches an der Uni gelernt! Broccoli avanciert gerade zu meinem neuen Lieblingsgemüse, da er wunderbar einfach zuzubereiten ist: frischen rohen Broccoli klein schneiden und mit etwas (wenig!) Wasser abgedeckt für 5 Minuten in die Mikrowelle stellen.
Fazit: Knackig bissfest bei minimalem Energieverbrauch (ca. 1/3 im Vergleich zum Kochen)

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Filed under B.Sc., cand. M.Sc. oec.troph., Chantez, chantez!, Food watch, Life in Gießen

Pustekuchen

Ich habe mich nun endlich mal daran gemacht, ein Bene-Baguette zu backen. Allerdings sieht es weder so aus, nch schmeckt es wirklihc so. Aber gut, das war auch backen und extremen Bedingungen und gut aussehen und schmecken tut es trotzdem! Der Backofen in Aglabasterhausen scheint aber etwas schwach auf der Brust zu sein, das sieht außen zwar alles recht nett aus, aber die inneren Werte lassen etwas zu wünschen übrig. So auch bei meinem Kremmböll (Apfelkuchen ohne Boden mit viel Steuseln), den ich für meine lieben Kolleginnen gebacken haben. Eine war dann so nett, in zur Nachbehandlung in die Cafeteria zu bringen…

Baguette

Im Moment genieße ich gerade spätsommerliche Temperaturen und schönen Heidelberg, bevor es morgen in den Urlaub nach Osttiro zum Wandern geht.

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Strong as Steel: Day and Night Home Fitness

Bäh, ich will nicht mehr. Ich blogge jetzt, weil ich das Schriftbild meiner Bacherlorarbeitsquellen nicht mehr sehen kann und die Inhalte sich immer mehr zu einem großen Qualitätswust verdichten. Ich bin ein bisschen genervt, dass sie wirklich alle bei dem einen abgeschrieben haben und ich jetzt auch noch irgendwie was daraus abschreiben soll…

Deshalb bin ich gerade aufgestanden und habe – wie ich es oft tue, wenn ich Ablenkungen suche – aus dem Fenster geguckt. Der Hof ist vollgeparkt, und dann kam gerade das große rote Auto angefahren (ein Opel – jaja, die Sache mit Rüsselsheim und der Kirchensteuer…), dem ich beim Einparken zugeguckt habe. Dann bin ich mal durchs Haus sparziert, in die Küche gelaufen, um… tja, was habe ich wohl in der Küche gemacht?!

Nein, das habe ich nicht in der Küche gemacht! Ich habe mein Geschirr geholt und bin wieder in mein Zimmer sparziert, um zu bloggen. Aber da lassen sich ja ganz neue Felder für die Kooperation von Ökotrophologen und Sportwissenschaftlern schaffen, schließlich muss eine Backofentür dann ja auch so konstruiert sein, dass sich der Widerstand beim öffnen individuell einstellen lässt. Kühlschranktüren könnten an den BMI gekoppelt werden und sich nur bei ausreichendem Training öffnen…mh…

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Worscht-Wickel

Mmmhhhh… gestern gab es Häppchen bei den amtierenden Grillweltmeistern – jedenfalls nannten die sich so und haben lecker Essen verteilt. Das habe ich heute gleich mal versucht nachzugrillen:

Man nehme

  • einen Wrap – am praktischsten in der Pfanne vorbacken und dann noch mla kurz auf den Grill schmeißen
  • einen Ananasring – auch kurz auf den Grill, damit er warm ist, anschließend in Stücke schneiden
  • ein leckeres Würstchen goldbraun bruzzeln und dann längs in zwei Hälften schneiden (ein halbes Würsten pro Wrap ist ausreichend und erhöht die Genussdauer)
  • ein bisschen Rucola-Salat
  • handelsübliche Curry-Soße

Der Salat kommt (ungegrillt) auf den Wrap, das Würstchen drauf, die Ananasstücke dazu, das ganze mit der Soße garnieren, einrollen und essen. Und dann am besten keinen unscharfen Fotos mit fettischen Händen machen!

Bratwurst-Wrap

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